Beide sind Jahrgang 1990, haben starke Nerven, sind gut in der Defensive und bei der Verwertung ihrer Chancen. Im März in Moskau setzte er sich als nominell zweitschwächster Teilnehmer im Kandidatenturnier durch. Zwei seiner seltenen Siege bei Einladungsturnieren errang Karjakin ausgerechnet vor Carlsen in der Heimat des Weltmeisters 2013 und 2014 in Stavanger. Wie er als 14-Jähriger vom Mobbing in seiner Schule berichtet und, als ihm die Tränen kommen, sein Gesicht abwendet. Jetzt nehmen sich die Hamburger Kommentatoren auch die WM vor - gegen Merenzons Willen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 11, 2016 13:17 UTC