Für »Karl Marx in America« heißt das: Welche US-Autoren und Akteure hat der Ökonom, Philosoph und Journalist bei seinen Studien berücksichtigt; welche Schlüsse zog Marx aus den Ereignissen auf der anderen Seite des Atlantiks? Daraus habe Marx wiederum geschlussfolgert, dass die bürgerliche Gesellschaft der USA noch viel zu unreif sei, um den Klassenkampf wahrnehmbar und verständlich zu machen. Je nach persönlicher politischer Verortung des Lesers bietet »Karl Marx in America« damit die Gelegenheit, neue sowie alte Akteure in ihrer politischen Entwicklung – hin zum oder weg vom Marxismus – kennenzulernen. Keiner von beiden stützte seine Politik auf Marx’ Arbeitswerttheorie.« Wiederum andere nahmen vor allem die Schriften des jungen Marx zur Kenntnis. »Und doch: Die Geschichte von Karl Marx in Amerika könnte uns eine Alternative bieten, die notwendig ist, um von einer besseren Zukunft zu träumen.
Source: Junge Welt February 08, 2026 18:31 UTC