Nach dem CSU-Mann Georg Nüßlein zieht nun auch ein Mannheimer CDU-Politiker Konsequenzen – auch wenn seine 250.000-Euro-Provision „marktüblich“ sei. AnzeigeIn der Affäre um Geldzahlungen an Abgeordnete der Unionsfraktion im Zusammenhang mit Verträgen über Corona-Schutzmasken hat nun auch der Mannheimer CDU-Abgeordnete Nikolaus Löbel Konsequenzen gezogen. Der Rechtsexperte geht davon aus, dass Löbels Verhalten als Verstoß gegen die Verhaltensregeln für Mitglieder des Bundestages anzusehen sei. AnzeigeZu Löbels Geschäftspartnern gehörte unter anderen die Seniorenheimkette Avendi, die der Zeitung „Mannheimer Morgen“ zufolge etwa 100.000 Masken für 60.000 Euro gekauft habe. Der Zeitung zufolge erwartet die CDU Nordbaden von Löbel, die eingenommenen Gelder für die Maskenvermittlung an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden.
Source: Die Welt March 06, 2021 07:10 UTC