So hat Thyssenkrupp von Oktober bis Dezember 2020 - also noch mitten in der Corona-Krise - mehr Aufträge eingeholt als im Vorjahreszeitraum. Voriges Jahr verkaufte Thyssenkrupp die profitable Aufzugssparte, um eine Überschuldung abzuwenden. Nun melden die Essener für das Vorquartal einen Gewinn von 78 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern. Insgesamt erwartet Thyssenkrupp für das Geschäftsjahr, das bis Ende September geht, zwar einen Verlust von mehreren Hundert Millionen Euro. Grund hierfür sind aber vor allem Abfindungen: Der Konzern hatte voriges Jahr angekündigt, dass er bis zu 11 000 Arbeitsplätze abbauen will.
Source: Suddeutsche Zeitung February 10, 2021 17:37 UTC