Damit die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besser bewältigt werden können, wird der Senat die landeseigenen Programme mit EU-Fördermitteln aufstocken. In einer ersten Tranche erhält Berlin knapp 56 Millionen Euro zusätzlich im Zuge des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Von den 56 Millionen Euro fließen 13 Millionen über einen Venture Capital Fonds in innovative Technologie-Start-ups, damit deren Eigenkapital gestärkt werden kann. Die Kreativwirtschaft erhält neun Millionen Euro, die Kongressbranche zehn Millionen, das Programm für Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen bekommt 1,5 Millionen Euro, und in die beiden Programme für nachhaltige Entwicklung und Umwelt fließen zusammen rund 32 Millionen Euro. "Die EU-Gelder tragen maßgeblich dazu bei, dass Berlin seinen Status als Start-up-Hauptstadt auch nach der Corona-Krise behaupten kann", sagte Pop.
Source: Der Tagesspiegel June 07, 2021 14:37 UTC