Liebe Leserinnen und Leser,„und… Action!“ heißt es in der Welt der Naturdokumentationen nur relativ selten für wirbellose Tiere – und das, obwohl sie ganze 75 Prozent des Tierreiches ausmachen. Das schreiben Forschende der Cambridge University in einer Studie, die kürzlich im Fachmagazin „People and Nature“ veröffentlicht wurde. Für ihre Untersuchung analysierten Kate Howlett und ihr Team insgesamt 100 Produktionen aus den Jahren 1918 bis 2021. So stünden große, süße oder sehr charismatische Tiere oft im Rampenlicht; andere Arten würden derweil gern vergessen. Die Menschen interessierten sich zunehmend für wirbellose Tiere, sagt sie gegenüber dem Guardian – und dafür, dass sie nicht nur schön und erstaunlich, sondern eben auch essenziell für unsere Ökosysteme seien.
Source: Suddeutsche Zeitung April 11, 2023 08:53 UTC