Aufgeflogen ist der Fall durch interne Ermittlungen in den Ausländerbehörden – man bemerkte die Ähnlichkeit der Fotos. Langenbach: "Sehr, sehr unwahrscheinlich"„Seit einem Jahr wird bei uns jeder Antragsteller elektronisch erfasst, und zwar mit Abdrücken jedes Fingers, einmal gestempelt, einmal seitlich abgerollt“, so Langenbach. Anders als im Flächenstaat gebe es in Berlin nur eine Leistungsabteilung, bei der sich die Asylbewerber ihr Geld abholen. „Es ist nicht völlig auszuschließen, dass da jemand unter dem Radar bleibt, aber doch sehr, sehr unwahrscheinlich“, so Langenbach. Wird jemand beim Betrugsversuch erwischt, so bedeutet das nicht automatisch das Ende seines Asylverfahrens.
Source: Der Tagesspiegel February 09, 2017 14:26 UTC