Damit ist das Thema für die CDU-Vorsitzende erledigt, und aus ihrer Partei höhnt es beinahe mitleidig, da sei dem Herausforderer von der SPD, Martin Schulz, wohl nichts besseres eingefallen. Ja, es stimmt: Man kann viele Gründe dafür anführen, dass die chinesische Methode, die Autoindustrie mit einer Quote zu mehr Tempo beim Abschied vom Verbrennungsmotor zu zwingen, für Europa nicht der beste Weg ist. Und trotzdem hat Schulz eines der wichtigsten Zukunftsthemen für die Deutschen auf die Agenda gesetzt. Es ist Wahlkampf, und jede Partei sollte ihr Konzept vorlegen, damit das Autoland am 24. Einfach nur „Nein“ sagen, das ist zu wenig.
Source: Der Tagesspiegel August 13, 2017 14:37 UTC