Am liebsten hätte Olaf Koch auf der Metro-Hauptversammlung gar nicht mehr über Real gesprochen. Noch aber hat Metro ein Unternehmen aus dem ja so margenschwachen Einzelhandel wie einen Klotz am Bein: Real. Dass man Real lieber gestern als heute los wäre, zeigt schon die Tatsache, dass die Geschäftszahlen von Real gar nicht mehr in die Metro-Bilanz eingerechnet werden. Selbst bei nur 100 Euro pro Quadratmeter müsste ein Investor schon 200 Millionen Euro in die Hand nehmen. Real bewertet diese Immobilien mit rund einer Milliarde Euro, in Branchenkreisen spricht man aber von nur rund 200 Millionen Euro.
Source: Der Tagesspiegel February 16, 2019 10:52 UTC