Mieterprotest in der Hedemannstraße in Kreuzberg Foto: nd/Nicolas Šustr»Warum müssen wir immer so viel Unglück haben?«, fragt Karin H., die ihren ganzen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Bis Donnerstag sah es noch so aus, als würde die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag den Block kaufen. 24 Stunden später, am Freitagvormittag, steht Karin H. auf dem Bürgersteig der Hedemannstraße und Tränen kullern ihr über die Wangen. Dies war das Ergebnis der heutigen Verhandlungen«, twittert Florian Schmidt knappe zwei Stunden nach der Demonstration. »Die Anteilseigner wären sehr viel besser beraten, jetzt zu einem möglicherweise etwas niedrigerem Preis an die Gewobag zu verkaufen«, so Schmidt am Freitag.
Source: Neues Deutschland June 02, 2019 16:30 UTC