Blick auf das Bürohaus der Deutsche Wohnen Foto: dpa/Paul ZinkenDer börsenotierte Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat am Samstag eine Erklärung veröffentlicht und eine freiwillige Selbstverpflichtung angekündigt. Soll heißen: Niemand der Mieter der Deutsche Wohnen soll angeblich mehr als 30 Prozent seines Nettoeinkommens für die Miete ausgeben. Aus Sicht der Linkspartei seien 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Miete zudem ein sehr hoher Wert und »absolut die Höchstgrenze«. Wolf: »Man merkt, die Deutsche Wohnen ist deutlich nervös, seit sie wegen ihrer Geschäftspolitik im Fokus steht.«Auch die Grünen glauben, dass die »freiwillige Selbstverpflichtung« in vielen Fällen mit realen Mietsteigerungen verbunden sein dürfte. »Unterm Strich handelt es sich bei dem Vorstoß der Deutsche Wohnen um ein durchschaubares Ablenkungsmanöver«, sagte Schmidberger.
Source: Neues Deutschland June 23, 2019 14:03 UTC