Wie viele in den vergangenen Jahren vor der angeschalteten Mikrowelle gespannt darauf warteten, dass aus zwei Weintraubenhälften ein heller Plasmablitz schießt. Dem Physiker Aaron Slepkov von der Trent University im kanadischen Peterborough und seinen Kollegen ist dies nun gelungen. Besonders wichtig dafür sind offenbar die runde Form sowie der Wasseranteil der Trauben, wie die Forscher im Fachblatt "PNAS" schreiben. Normalerweise wird der Trick mit zwei Traubenhälften vorgeführt, die in der Mitte noch durch eine Brücke aus Traubenhaut verbunden sind. Es hat sich also gleich mehrfach gelohnt, die Experimente mit Weintrauben und Plasmablitzen noch einmal gründlich nachzumachen – aus rein wissenschaftlicher Motivation, versteht sich.
Source: Der Tagesspiegel February 18, 2019 20:37 UTC