3,3 Millionen Euro pro Jahr stehen im Aktionsprogramm „Sauberes Berlin“ bereit für den immerwährenden Kampf gegen die Vermüllung der Stadt. Und während vorhandenes Geld in Berlin sonst allzu oft nicht abfließen will, sind die Mittel für das Aktionsprogramm nach Auskunft der verantwortlichen Wirtschaftsverwaltung komplett ausgeschöpft worden. Von Januar bis November 2020 wurden demnach in ganz Berlin fast 96.000 Meldungen über regelwidrig entsorgten Müll registriert – die mit Abstand meisten, nämlich 20 880, in Mitte. Deshalb soll der Bezirk mit 719.000 Euro auch den größten Anteil des Geldes erhalten, gefolgt von Neukölln (14.343 Meldungen, 494.000 Euro) und Friedrichshain-Kreuzberg (9571 Meldungen, 329.000 Euro). Das wenigste Geld erhalten Steglitz-Zehlendorf (3483 Meldungen, 120.000 Euro) und Marzahn-Hellersdorf (2638 Meldungen, 91.000 Euro).
Source: Der Tagesspiegel January 10, 2021 19:07 UTC