Im September besetzten Aktivist*innen von Ende Gelände ein Pipeline-Lager auf der Insel Rügen. Foto: nd/Louisa Theresa BraunDie Schäden an der Gaspipeline zwischen Brunsbüttel und Hetlingen in Schleswig-Holstein sind schwerwiegender als bislang bekannt. Angriff auf fossilen KapitalismusDie für die Sabotage Verantwortlichen sind bislang unbekannt, doch das Bündnis Ende Gelände liefert eine Erklärung für mögliche Beweggründe. Ende Gelände richtet sich gegen den fossilen Kapitalismus, also gegen die Nutzung fossiler Energien wie Kohle, Erdgas und Öl. Da wir nicht überall blockieren können, ist Sabotage gegen die Zerstörung unseres Klimas legitim.« Die Strategie sei, so erklärt es Jule Fink, die Klimagerechtigkeitsbewegung zum »Investitionsrisiko« fossiler Unternehmen und deren Technologie durch Sabotage unprofitabel zu machen.
Source: Neues Deutschland January 09, 2024 23:07 UTC