Hirte zufolge seien die Wirtschaftsbedingungen in den Bundesländern der ehemaligen DDR nie besser gewesen. Allerdings stagniert seit 2000 die Angleichungsquote der durchschnittlichen Monatsbruttoverdienste der Ostdeutschen zwischen 77 und 81 Prozent gegenüber den Einkommen im Westen. Hirte zufolge liege dies an der kleinteiligen, von mittelständischen Unternehmen geprägten Wirtschaft in den neuen Bundesländern. Zwischen 2000 und 2017 ist sie in Westdeutschland von 49 auf 29 Prozent gefallen, in Ostdeutschland von 29 auf 19 Prozent. Wer das nicht bedenkt, dem erscheint die Angleichung der Löhne zwischen Ost und West vielleicht unmöglicher als sie wirklich ist.
Source: Junge Welt September 26, 2018 17:33 UTC