Um diese Frage ist ein Streit zwischen der Linksregierung des Landes und dem UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen (CED) entbrannt. Mexikos Regierung weist den Bericht als »tendenziös«, »rechtlich nicht haltbar«, »einseitig« und »voreingenommen« zurück. Das »Verschwindenlassen« von Personen wurde zu einem zentralen Bestandteil des Repertoires vor allem der Kartelle und des organisierten Verbrechens. Erst im März veröffentlichte die Regierung des Landes einen Bericht, laut dem derzeit mehr als 130.000 Personen offiziell als »verschwunden« gelten. Die Regierung von Sheinbaum ist, ebenso wie die ihres Amtsvorgängers, sehr darum bemüht, sich von den vor 2018 regierenden Akteuren abzugrenzen.
Source: Junge Welt April 09, 2026 17:32 UTC