MünchenDer Rückversicherer Munich Re hat an diesem Mittwoch seine vorläufigen Eckdaten für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Besonders die Erstversicherungstochter Ergo überraschte: Im Herbst wurde die Gewinnprognose auf 350 Millionen Euro nach oben geschraubt, am Ende sprangen 412 Millionen Euro heraus. Dazu dürfte sich Munich Re im Tagesverlauf noch äußern, zuletzt wurden hier Renditen von nur noch 2,3 Prozent erreicht. Die Munich Re wählte zuletzt über die Investmenttochter MEAG die zweite Möglichkeit und kaufte Waldflächen, Autobahnabschnitte und Versorgungsnetze. Dass die Munich Re restrukturieren kann, zeigt das Beispiel der Tochter Ergo.
Source: Handelsblatt February 06, 2019 06:56 UTC