Nach Berichten der „Financial Times“ planen der Onlinehändler Amazon und das Internetradio Pandora, die nötigen Lizenzen von den Musikkonzernen für den Betrieb von Streaming-Diensten zu bekommen. Zugleich wolle Amazon eine abgespeckte Variante für den halben Preis für den vernetzten Lautsprecher „Echo“ bereitstellen. Weitere Anbieter für die „Musik aus dem Wasserhahn“, wie es einige nennen, heißen Soundcloud, Deezer oder Tidal – und bald eben auch Amazon. Auf der Strecke geblieben sind einerseits die Einnahmen der Künstler, die durch die geringeren Margen im Streaming-Markt gesunken sind. Dabei ist der große Konkurrent von Streaming-Neuling Amazon weder Spotify noch Apple und eigentlich auch nicht die versammelte Künstlerschar.
Source: Handelsblatt August 30, 2016 13:52 UTC