Das Gericht verurteilte ihn für einen Brandanschlag auf eine Turnhalle in Nauen, die als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden sollte. „Eine Unterkunft für Flüchtlinge soll Schutz bieten für Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind – sie wollten das Gegenteil“, erklärte Horstkötter. Für diese Nötigung und für Hakenkreuzschmierereien erhielt Schneider zusätzlich eineinhalb Jahre Haft. Schneider, der im Prozess stets sehr selbstbewusst auftrat, hatte versucht, dies als spontane Tat und „Unfall“ herunter zu spielen. Dazu eine geschlossene Gasflasche, die wegen der großen Hitze über das Sicherheitsventil Feuerbälle hoch in die Luft schoss, die das Dach der Halle in Brand setzten.
Source: Die Welt February 09, 2017 19:41 UTC