Nachdem die Staatsanwaltschaft Dresden gegen die frühere AfD-Politikerin Frauke Petry Anklage wegen des Verdachts auf Meineid erhoben hat, hat Petry am Mittwochnachmittag einen Irrtum bei ihrer Aussage eingestanden. Petry hatte sich im Vorfeld auch selbst dafür ausgesprochen: Ein Verfahren biete die Möglichkeit, sich öffentlich zu den Vorwürfen zu äußern, sagte sie seinerzeit. Petry strebt keinen „Exodus aus der AfD“ anPetry ist im Richtungsstreit in der AfD unterlegen. Nur wenige Parteimitglieder sind ihrem Beispiel gefolgt und haben der AfD den Rücken gekehrt. Im sächsischen Landtag und auch im Bundestag wolle sie nun eine Gruppe aus mehreren Abgeordneten bilden, sagte Petry der „Welt am Sonntag“.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 04, 2017 09:47 UTC