erfahren hat, haben jetzt zwei Mittelständler einen seltenen Antrag auf eine Ministererlaubnis gestellt. Und darum geht es: Die Miba AG aus Österreich und die Zollern GmbH & Co. KG aus Sigmaringen wollen ihre Geschäfte mit Gleitlagern zusammenlegen. An dem Gemeinschaftsunternehmen mit rund 300 Millionen Euro kombiniertem Jahresumsatz soll Miba 74,9 Prozent halten, Zollern 25,1 Prozent. Sie seien vor allem mit Gleitlagern für Großmotoren in Schiffen, Lokomotiven oder Stromaggregaten „sehr stark aufgestellt“, befand das Kartellamt. Die Unternehmen wollen nun über den außergewöhnlichen Weg einer Ministererlaubnis noch zum Ziel kommen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 27, 2019 05:37 UTC