Die Facebook-Gruppe „Hamburg räumt auf“ hatte schnell 8000 Teilnehmer. Nach dem G-20-Gipfel haben am Sonntag Tausende Hamburger begonnen, das Schanzenviertel im Stadtteil St. Pauli aufzuräumen. Während des Gipfeltreffens war es dort insbesondere auf der Straße Schulterblatt vor dem linksautonomen Kulturzentrum „Rote Flora“ zu Krawallen, Sachbeschädigungen und Plünderungen gekommen. „Wir zeigen Solidarität mit unseren Nachbarn“, sagte Thorben Harms aus dem Stadtteil Barmbek. Mohamed und Walaa, Flüchtlinge aus Syrien, sagten: „Wir wollen etwas für Hamburg tun“ – aus Dankbarkeit für die Aufnahme in der Stadt.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung July 09, 2017 14:15 UTC