Früher sah man Nicolás Maduro häufig auf öffentlichen Plätzen stehen, er legte dann gerne ein kleines Tänzchen hin und schimpfte in seinen Reden auf den Erzfeind im Norden, die USA. Manchmal radebrechte er auch ein wenig Englisch („Not war – yes peace!“), wohl in der Hoffnung, seine Botschaft möge bei Donald Trump verfangen. Dass sie das nicht tat, weiß inzwischen alle Welt: Vor gut zwei Monaten, in der Nacht zum 3. Januar, ließ Trump Caracas bombardieren und Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in die USA entführen.
Source: Suddeutsche Zeitung March 11, 2026 03:39 UTC