Die Einigung sieht ein Paket mit einem Volumen von insgesamt mehr als 500 Milliarden Euro vor. Corona-Bonds, die zuvor vor allem von Italiens Regierungschef Giuseppe Conte gefordert worden waren, werden in der Einigung nicht explizit erwähnt. Scholz und sein Amtskollege Le Maire fungierten als VermittlerItaliens Finanzminister Roberto Gualtieri widersprach der Forderung des Niederländers vehement. So einigten sich die Euro-Finanzminister darauf, dass vorsorgliche Kreditlinien aus dem ESM mit einem Volumen von insgesamt bis zu 240 Milliarden Euro lediglich an geringe Auflagen geknüpft werden. „Den EU-Finanzministern ist es nach langen und intensiven Verhandlungen gelungen, die Debatte um Corona-Bonds vorerst zu entschärfen“, sagte ein EU-Diplomat.
Source: Der Tagesspiegel April 10, 2020 14:15 UTC