Nationalsozialismus: Als „Polenliebchen“ ins KZ - News Summed Up

Nationalsozialismus: Als „Polenliebchen“ ins KZ


Sie waren mit Stacheldraht, Wachtürmen und Einsicht-Blenden gesichert und wurden von der SS bewacht. „Sexuelle Verwahrlosung“ sei einer der Hauptgründe für die Inhaftierung der Mädchen gewesen. Aus den Reihen der für die Jugendkonzentrationslager in Politik, Verwaltung und Praxis Verantwortlichen haben viele im „Nachkriegsdeutschland“ Karriere gemacht. Erst 1970 wurden Moringen und Uckermark als KZs anerkannt und eine Frist von sechs Monaten für Anträge auf „Wiedergutmachung“ gesetzt. In den Ablehnungsbescheiden wurde den Überlebenden mitgeteilt, die Unterbringung in den Lagern sei eine jugendfürsorgerische Maßnahme gewesen, die sie durch asoziales und kriminelles Verhalten selbst verschuldet hätten.


Source: Der Tagesspiegel January 23, 2018 10:41 UTC



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