„Wir müssen das sowjetische Erbe neu bewerten“, fordert die ukrainische Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine. Müssen die monumentalen Ehrenmale aus der Stalinzeit in Treptow, im Tiergarten und in der Schönholzer Heide in Pankow also weg? Vier Jahre später fordert nun nicht nur Nobelpreisträgerin Matwijtschuk eine Neubewertung, sondern auch das Ukrainische Institut sowie der ukrainische Verein Vitsche. Mai, dem russischen Siegestag über Nazideutschland, Russlands Nachtwölfe, eine Gruppe von rechtsradikalen Bikern, immer wieder an einem der Ehrenmale treffen. Geht schon rein rechtlich nicht, sagt Axel Klausmeier und verweist auf den besonderen Schutz der Ehrenmale als Friedhöfe und Grabstätten.
Source: Neues Deutschland February 24, 2026 22:49 UTC