Die neue Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hält es bei der Bekämpfung von Armut für wichtiger, Arbeit zu fördern als die Hartz-IV-Sätze zu erhöhen. Das sei kein normaler Zustand „Wir müssen dahin kommen, dass mehr Menschen ein selbstbestimmtes Leben über die Arbeit auch führen. Und dafür müssen wir sie fördern.“Bei ihrer Amtsübernahme am Donnerstag hatte Giffey gesagt, sie sehe den Kampf gegen die Kinderarmut und für bessere frühkindliche Bildung als Schwerpunkt ihrer Arbeit an. „Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen in ihrem Alltag konkret Verbesserungen erleben, dass sie Gerechtigkeit empfinden“, so die Familienministerin. Dazu gehöre auch der Kampf gegen Gewalt in der Familie.
Source: Der Tagesspiegel March 15, 2018 21:56 UTC