Neue Studie: Wer die AfD wählt, kennt kaum Ausländer - News Summed Up

Neue Studie: Wer die AfD wählt, kennt kaum Ausländer


Sucht man Belege dafür, dass die AfD Ausländern grundsätzlich ablehnend und bisweilen sogar offen feindselig gegenübersteht, wird man rasch fündig. Im Landkreis Rostock wollte die AfD vor einigen Wochen wegen „Überfremdung“ den Notstand erklären lassen. In einer neuen Studie des Mercator Forums Migration und Demokratie an der TU Dresden in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen wird deutlich, dass die Partei vor allem dort stark ist, wo besonders wenige Ausländer leben. Demnach zeigt eine Auswertung der Ergebnisse der Bundestagswahl 2017, bei der die AfD 12,6 Prozent der Stimmen erhielt, dass die AfD dort umso erfolgreicher war, je weniger Ausländer von außerhalb der Europäischen Union in dem Gebiet lebten. „Die bloße Präsenz von Migrantengruppen begünstigt also kein starkes AfD-Wahlergebnis, sondern vermindert es“, heißt es in der Studie.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 26, 2019 17:03 UTC



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