Wer als Asylbewerber nach Deutschland kommt, soll zügig auf seine Integration vorbereitet werden und nicht monatelang tatenlos warten. Mit diesem Ziel hat die Bundesregierung im Sommer 2016 ein Programm aufgelegt, das jährlich bis zu 100.000 Asylbewerber in gemeinnützige Arbeit - sogenannte Ein-Euro-Jobs - bringen soll. Ein 300-Millionen-Programm, das Ein-Euro-Jobs für Asylbewerber fördern soll, stößt kaum auf InteresseAutor: Dietrich Creutzburg, Wirtschaftskorrespondent in Berlin. Folgen:Knapp ein halbes Jahr später wird allerdings deutlich, dass das Programm im Alltag nicht annähernd so gut läuft wie seinerzeit erhofft. Daneben gibt es einen weiteren Grund, warum wenige der Ein-Euro-Jobs eingerichtet werden: Es kommen weniger Asylbewerber neu an als zuvor vermutet.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 03, 2017 10:41 UTC