Sadomaso, Hitler, Analsex, Gestapo, Sperma, Stalingrad. Für die Kabarettistin Lisa Eckhart ist es erst dann ein guter Abend. Eckhart betritt die Bühne in einer Uniform aus engem Leder. Die Nazi-Domina-Ästhetik erscheint bleiern alternativlos für eine Künstlerin, die sich das Zufügen von Schmerz zur Karriereaufgabe gemacht hat. Ihr neues Programm ist durchzogen von einer niederschmetternden Traurig- und Gestrigkeit, die schon der Name verrät: „Ich war mal wer“.
Source: Suddeutsche Zeitung January 14, 2026 14:36 UTC