Quelle: Eduard Moos, U KielBisher nutzten die Kieler Forschenden entweder energieaufgelöste Spektroskopie oder hochauflösende Mikroskopie. „Wir konnten aber bislang beide Verfahren nicht unter identischen Bedingungen kombinieren“, sagt Michael Bauer, der das Gerät zusammen mit Kai Rossnagel eingeworben hat. Für den CAU-Forschungsschwerpunkt KiNSIS – Kiel Nano-, Surface and Interface Science stärkt das neue Großgerät die methodische Kompetenz im Bereich der Oberflächen- und Grenzflächenforschung. „Die Anlage ist eine zentrale Infrastruktur, die ganz neue Möglichkeiten für interdisziplinäre Kooperationen innerhalb des Forschungsschwerpunkts und darüber hinaus eröffnet“, sagt KiNSIS-Sprecher Rossnagel. Zugleich biete sie exzellente Bedingungen, um den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich moderner spektroskopischer Methoden auszubilden.
Source: Neues Deutschland April 10, 2026 23:15 UTC