„Die emanzipierte Zuschauerin“ heißt die Arbeit, erklärt die Performerin (Isabelle Angotti), die in Philippe Quesnes Stück „Le Paradoxe de John“, das am Freitag im Berliner HAU erstmals in Deutschland gezeigt wurde, die Rolle einer Galeristin oder auch nur Verwalterin der Galerieräme von „Serge“ einnimmt. Acht Stücke hat der französische Regisseur Philippe Quesne im HAU bereits gezeigt. „Le Paradoxe de John“ feierte im November in Paris Premiere, wandert nun weiter ins Hamburger Kampnagel. Einmal, erzählt er, sei er sogar nach den Namen der Statist:innen gefragt worden, um diese im Programmheft erwähnen zu können. Vielleicht besser nicht, die Kunst von Quesne braucht ihre Rätsel.
Source: Neues Deutschland February 23, 2026 07:19 UTC