Norwegen erscheint im Lichte heutiger Forschung nicht als ehrlicher Vermittler zwischen den Konfliktparteien, sondern als nützlicher Handlanger israelischer Interessen. Bis heute gibt es laut Waage für die Monate Januar bis September 1993 keine Dokumentation zum Oslo-Prozess in den Archiven des norwegischen Außenministeriums. Dieser Thinktank finanzierte sich durch private Beiträge unter anderem von Epstein sowie durch staatliche Mittel des norwegischen Außenministeriums. Zudem bat Jagland Epstein 2014 in einer E-Mail um finanzielle Hilfe bei einem Wohnungskauf. Die veröffentlichten Akten zum Fall Epstein werfen auch in Norwegen bisher mehr Fragen auf, als sie beantworten.
Source: Junge Welt February 17, 2026 19:29 UTC