Was für viele Menschen zum Start in den Tag dazugehört, ist für Obdachlose ein seltener Luxus: Die warme Dusche. Wegen der Corona-Krise hatte er ein paar Tage aussetzen müssen, obwohl sein Angebot während der Pandemie noch wichtiger ist, als ohnehin schon: Hier können Obdachlose duschen. Seine psychisch kranke Mutter habe ihn rausgeschmissen, bei den zahlreichen zuständigen Behörden hätten bürokratische Hürden und Begrifflichkeiten im Weg gestanden. Die Straße als TeufelskreisDas Leben auf der Straße beschreibt er als Teufelskreis, aus dem man nicht einfach so herauskomme. Seit Anfang April gibt es zudem eine Kooperation mit einem Hamburger Schwimmbad, das ebenfalls an mehreren Tagen für Obdachlose den Duschbereich öffnet.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 04, 2020 12:45 UTC