Ende des vergangenen Jahres einigte sich das Kartell auf eine drastische Produktionskürzung und schwor auch den wichtigen Nicht-Opec-Player Russland mit auf den Kurs ein. Hedgefonds und andere Investoren deckten sich mit dem Segen der Opec mit Ölwetten ein und forcierten so den Preis-Aufschwung beim fossilen Energieträger. Vom Höchststand im April hat das Öl rund zehn Dollar verloren und notiert damit wieder auf dem Stand von November. Oftmals wurden die Reste der faulen Kredite der US-Produzenten an Finanzinvestoren weiterveräußert und die nehmen die Förderanlagen zuletzt einfach wieder in Betrieb, als sich die Ölpreise zu erholen begannen. Wenn die Opec kein Rezept finde, könnte sich der Preis schon bald um die Marke von 40 Dollar einpendeln.
Source: Die Welt May 05, 2017 13:18 UTC