Foto: dpa/Sebastian WillnowDer Fall des in Polizeiobhut verbrannten Asylbewerbers Oury Jalloh wird nicht neu aufgerollt. Die Entscheidung ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Familie Jalloh und der Aktivisten, die seit Jahren unermüdlich und trotz Schikanen für eine Aufklärung kämpfen. Der zuständige Generalstaatsanwalt ist schon in der Vergangenheit durch mangelnde Transparenz gegenüber Politikern und durch die Behinderung mutiger Ermittler aufgefallen. Nur öffentlicher Druck kann den Generalbundesanwalt noch zwingen, den Fall an sich zu ziehen. Nur öffentlicher Druck kann die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses ermöglichen.
Source: Neues Deutschland November 29, 2018 17:15 UTC