Zum einen führen Langeweile, Zukunftssorgen und ein Mangel an Struktur dazu, dass sich bei Betroffenen der Suchtdruck erhöht. „Die Menschen sitzen zu Hause aufeinander, sie können sich schlecht vor ihren Partnern verstecken.“ Die Probleme kommen auf den Tisch. Lesen Sie auch Alkohol und Corona Der große AbsturzAnzeigeHandfeste Zahlen, wie sich die Corona-Pandemie bisher auf suchtkranke Menschen ausgewirkt hat, gibt es noch nicht. Demnach trinkt etwa ein Viertel bis ein Drittel der Menschen in Deutschland inzwischen mehr Alkohol als vor der Pandemie. „Diesen Menschen kann eine Entschleunigung helfen.“Mittlerweile ist Bergmann schon so lange trocken, dass er sich relativ stabil fühlt.
Source: Die Welt February 12, 2021 10:18 UTC