Die 38 Tiere waren an einem einsamen Strand in der Nähe der Gemeinde Haast an der Westküste des Pazifikstaats an Land geraten. In Absprache mit Vertretern der Maori-Einwohner, die in der Region zuhause sind, wurden die Tiere eingeschläfert. „Die Helfer haben sie aufgerichtet, sie gekühlt und vor der Sonne geschützt.“ Die schwere See und die Lage der Lagune hätten verhindert, dass die Tiere zurück ins offene Meer gelangten. Die Walschutzorganisation Projekt Jonas vermutet als eine Ursache, dass ein verletztes oder krankes Leittier seinen Orientierungssinn verliert und die anderen ihm folgen. Heute ist die Verschmutzung der Meere eine große Gefahrenquelle, weil sich in den Organen und der Speckschicht der Tiere viele Umweltgifte anreichern.
Source: Der Tagesspiegel April 05, 2018 08:00 UTC