„Fellwechsel“ ist ein Pilotprojekt, bei dem Jäger die Felle aus der heimischen Jagd zur Verarbeitung abgeben können. Das bundesweit einmalige Pilotprojekt „Fellwechsel“, bei dem Felle aus heimischer Jagd verarbeitet statt weggeschmissen werden, läuft nach Angaben der Betreiber hervorragend. Bundesweit sei die Zahl der Stationen, in denen Jäger erlegte Tiere abgeben können, geradezu explodiert – von rund 260 im Juli vergangenen Jahres auf fast 700, berichtete Frederic Daniels. Im baden-württembergischen Rastatt werden die Tiere „abgebalgt“ – es wird ihnen das Fell abgezogen –, die Felle zum Gerben gegeben und dann weiter vertrieben. „Man spürt, dass der Endverbraucher sehr gezielt Ware sucht, die aus der Jagd und nicht aus qualvoller Züchtung stammt“, sagte Daniels.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 17, 2019 10:07 UTC