Sie knurren nicht, sie fletschen nicht die Zähne und springen einen nicht an - doch vergleichsweise kleine und unscheinbare Spinnen erschrecken Menschen häufiger als Hunde oder auch Schlangen. Bei manchen Menschen gehen Abscheu und Furcht vor den Achtbeinern so weit, dass das Leben im Alltag beeinträchtigt wird. „Manche Betroffene trauen sich nicht alleine in den Keller, wollen das Auto nicht aus der Garage holen - aus Angst, einer Spinne zu begegnen“, erläutert Alpers. Menschen, die generell nervöser und leichter irritierbar sind oder die unter psychischer oder sozialer Belastung stehen, sind häufiger betroffen. Dabei soll nach Absprache mit dem jeweiligen Patienten auch ein für viele besonders gruselig wirkendes Gruseltier zum Einsatz kommen: eine Vogelspinne.
Source: Der Tagesspiegel October 30, 2019 14:48 UTC