Das Potsdamer Barberini Museum zeigt eine Auswahl aus Picassos Spätwerk und benennt auch die Probleme, die viele mit diesem haben. Doch die Trennung zwischen dem Leben und den Werken des Künstlers ist offensichtlich. Im Sommer 1952 lernt der siebzigjährige Pablo Picasso eine über vierzig Jahre jüngere Keramikverkäuferin namens Jacqueline Roque kennen. Der Grund ist klar: Anders als bei vielen anderen war ein zentrales Thema für Picassos Kunst letztlich sein eigenes Leben. Von den insgesamt über vierhundert Porträts, die Picasso von Jacqueline malte, zeigt kein einziges die reale Person.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 08, 2019 09:45 UTC