Der Reifenhersteller aus Mailand hat mit den Problemen der gesamten Autobranche und den Auswirkungen des Coronavirus zu kämpfen. „Wir sehen eine schwierige Situation für dieses Jahr und das erste Quartal 2021”, sagte Tronchetti Provera am Mittwoch in Mailand. Schon vor einem halben Jahr hatte Tronchetti Provera, dessen Mandat bis 2022 läuft, gesagt, dass der Druck auf die Preise sehr viel deutlicher werde. 2019 hat Pirelli nach dem vorläufigen Ergebnis mit 5,3 Milliarden Euro Umsatz einen Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Zu den von Pirelli bereits dementierten Marktgerüchten um eine Fusion mit Nokian, dem finnischen Reifenhersteller, sagte Tronchetti Provera, es gebe keinen Plan für ein Zusammengehen mit einer anderen Gruppe – man sei aber offen.
Source: Handelsblatt February 19, 2020 13:52 UTC