In einer Sonderauswertung der Ergebnisse der Pisa-Studie 2015 hat sich die OECD mit den Leistungen von Schülern mit Migrationshintergrund beschäftigt. Sorgen machen Angaben der Schüler auf Fragen zu ihrem Wohlbefinden an der Schule. Demnach erbringen Schüler mit Migrationshintergrund oft schwächere Leistungen als ihre Klassenkameraden und sind unglücklicher in der Schule. Anderen Ländern gelingt es sehr viel besser, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund auf ein ähnliches Leistungslevel wie ihre Mitschüler zu heben. Trotzdem ist der Anteil der Schüler mit Leistungsschwächen unter Migranten noch immer deutlich größer als unter Schülern ohne ausländische Wurzeln.
Source: Suddeutsche Zeitung March 19, 2018 11:48 UTC