Es ist eine Zeit der Emotionen, eine Zeit des verzweifelten Grübelns, der nachgeholten Erkenntnisse, die, – rechtzeitig gewonnen – den irren Triumph von Donald Trump vielleicht verhindert hätten. Es ist eine Zeit anhaltender Wut und Trauer. Niemand ist gestorben, vielmehr ist etwas aufgetaucht und bestimmt das Bild: „Our unknown country“, wie Paul Krugman in der „New York Times“ schreibt. David Remnick spricht im „New Yorker“ von der „Amerikanischen Tragödie“. Der amerikanische Traum von Freiheit und Großzügigkeit und Offenheit ist nicht tot.
Source: Der Tagesspiegel November 10, 2016 19:00 UTC