München (dpa/lby) - Immer mehr Tatortspuren landen auf den Labortischen des Bayerischen Landeskriminalamts in München. Obwohl am Kriminaltechnischen Institut (KTI) viele Untersuchungen sehr routiniert ablaufen, gibt es neue Herausforderungen, mit denen sich die Wissenschaftler beschäftigen müssen. Dazu gehört auch die Forschung - beispielsweise im Bereich der DNA-Analyse. Das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG) erlaubt es der Kriminaltechnik, geografische Herkunft, Augen- und Haarfarbe eines Täters zu rekonstruieren - ohne ihn jemals gesehen zu haben. Dafür dürfen die Wissenschaftler seit eineinhalb Jahren auch die Erbinformation der DNA auslesen.
Source: Suddeutsche Zeitung October 08, 2019 03:11 UTC