„Wenn es lange Zeit nicht regnet, haben die Aufbereitungsanlagen einfach kein Wasser mehr, das sie aufbereiten können“, sagt Joachim Käufler, Geschäftsführer des Potsdamer Ingenieur- und Planungsbüros Synlift. Denn während Gas- oder Ölkraftwerke den Strom gleichmäßig liefern, produzieren Solar- oder Windkraftanlagen entsprechend des natürlichen Angebots. Viele der Küstenregionen, die vom Wassermangel betroffen sind, bieten außerdem viel Wind und Sonne. Mit Solaranlagen sei die Produktion teurer, der Preis liege zwischen 80 Cent und etwa einem Euro pro Kubikmeter Wasser. Ist der Floater erst einmal in Betrieb, soll er 30 000 Kubikmeter Wasser pro Tag entsalzen können.
Source: Der Tagesspiegel February 08, 2021 20:48 UTC