Im Gedächtnis geblieben ist, wie sie den Demonstranten zurief: "Ich bin Ksenia Sobtschak, und ich habe etwas zu verlieren." Nun aber löst Sobtschaks Kandidatur eine ganze Reihe von Problemen für den Kreml auf einmal. Weit vorne steht der Umgang mit Alexej Nawalny, der in den vergangenen Monaten ein großes Netzwerk an Unterstützern im ganzen Land aufgebaut hat. Sie sei die Kandidatin für die Wähler, die gegen alle seien, fasst Sobtschak ihr Programm zusammen. Erfreulich für den Kreml, wenn es dabei kaum noch um Korruption geht.
Source: Suddeutsche Zeitung October 20, 2017 16:56 UTC