DüsseldorfGleich zwei türkische Minister wollten in diesen Tagen in Deutschland Wahlkampf machen, scheiterten aber an den Kommunen, die ihnen die Auftritte nicht genehmigten. Die deutschen Zeitungen beschäftigen sich darum mit der Frage, wie man künftig mit den Wahlkämpfern aus dem Umfeld des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan umgehen sollte. Anders als die FAZ plädiert die Zeitung dafür, diesen Widerspruch auszuhalten: „Das Ertragen von Unerhörtem gehört zur Demokratie, auch wenn es eine ihrer anstrengendsten Herausforderungen ist. Die Zeitung Star scheibt: „Nachdem der 'Welt'-Reporter wegen Terrorpropaganda verhaftet wurde, hat Berlin eine Frechheit begangen. Es hat zweien unserer Minister keine Versammlungserlaubnis erteilt.“ Die Zeitung Posta spricht von einem „Skandal“ und bemängelt, die Auftritte seien mit „aberwitzigen Begründungen verhindert“ worden.
Source: Handelsblatt March 03, 2017 11:57 UTC