Doch Ernst August Prinz von Hannover hatte Einwände. Ernst August Prinz von Hannover hat gegenüber dem niedersächsischen Kulturministerium erläutert, warum sein Sohn, Ernst August Erbprinz von Hannover, die Marienburg – der Stammsitz der Welfen südlich von Hannover – aus seiner Sicht nicht an das Land Niedersachsen verkaufen darf. Kulturminister Björn Thümler (CDU) hatte nach langen vertraulichen Verhandlungen mit Erbprinz Ernst August im November den Plan präsentiert, die sanierungsbedürftige Marienburg für den symbolischen Betrag von einem Euro zu erwerben. Kurz darauf erhob jedoch Prinz Ernst August als Familienoberhaupt der Welfen Einwände gegen das Vorhaben. vorliegt, wandte sich das Kulturministerium an das Familienoberhaupt der Welfen und forderte zur Erlangung der „erforderlichen Rechtssicherheit“ eine Darlegung.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 05, 2019 18:06 UTC