Denn latente Steueransprüche in den USA mussten nach der Absenkung des US-Steuersatzes um rund 285 Millionen Euro nach unten korrigiert werden. Diese Einsparungen haben nach Angaben von Heidelcement mit inzwischen 513 Millionen Euro das ursprüngliche Ziel von 470 Euro bereits übertroffen. Der Nettofinanzaufwand fiel mit 391 Millionen Euro um gut 100 Millionen Euro niedriger aus als im Vorjahr. HeidelbergCement profitiert davon, dass man nach und nach hochverzinsliche Anleihen und Kredite aus der Zeit nach 2009 durch niedrig verzinste Schuldverschreibungen ablösen kann. Das Ergebnis nach Steuern dürfte zusätzlich davon profitieren, dass sich der Steueraufwand nach der einmaligen Belastung in den USA wieder normalisiert.
Source: Handelsblatt March 22, 2018 07:26 UTC